Schimmelgefährdung

Neben der Gesundheitsgefährdung besteht auch eine technische Gefährdung. Auf Grund von Schimmeloberflächen, z.B. im Generator, am Trafo oder auf den Stromschienen ist es schon zu Spannungsüberschlägen in Anlagen gekommen.

 

Schimmel muss beseitigt und kontrolliert werden, um eine saubere Arbeitsatmosphäre für die Serviceteams und eine sichere Technikatmosphäre der WEA zu erhalten.

 

Schimmel breitet sich unbehandelt weiter aus. Beim Einatmen von Schimmelsporen, z.B. beim Steigen im Steigsystem, können immunanfällige Servicetechniker einen Asthma ähnlichen Anfall bekommen.

 

In einigen WEA ist es bereits vorgekommen, dass Servicetechniker die Anlagen aus Sorge um ihre Gesundheit nicht mehr betreten wollen.

 

Man teilt Materialproben in Gebäuden mit Schimmelpilzbewuchs gemäß LandesGesundheitsAmt Baden-Württemberg in

3 Kategorien ein:

 

1. Kategorie: Keine bzw. sehr geringe Biomasse

   (z.B. geringe Oberflächenschäden < 0,2 m2)

 

2. Kategorie: Mittlere Biomasse; oberflächliche Ausdehnung

   < 0,5 m2, tiefere Schichten sind nur lokal begrenzt betroffen

 

3. Kategorie: Große Biomasse; großflächige Ausdehnung

   > 0,5 m2, auch tiefere Schichten können betroffen sein

 

Für eine Windkraftanlage kann dies in 3 Kategorien übertragen werden:

 

1. Kategorie: Keine bzw. sehr geringe Biomasse

   (z.B. geringer sichtbarer Flächenbefall < 20 % der Turmfläche)

 

2. Kategorie: Mittlere Biomasse; oberflächliche Ausdehnung

   (z.B. mittlerer sichtbarer Flächenbefall < 50 % der Turmfläche)

 

3. Kategorie: Große Biomasse; großflächige Ausdehnung

   (z.B. großer sichtbarer Flächenbefall > 50 % der Turmfläche)

 

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